Veranstaltung
Lukas Kranzelbinders SHAKE STEW

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Termin
Sat 22.04.2017, 20:00 Uhr

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Ort GMD - generalmusikdirektion
Name
GMD - generalmusikdirektion
Beschreibung
Lukas Kranzelbinder (b, el-b)
Clemens Salesny (as)
Johannes Schleiermacher (ts)
Mario Rom (tp)
Manuel Mayr (b)
Niki Tolp (dr)
Herbert Pirker (dr)
Shabaka Hutchings (reeds)

Also was bedeutet dieser kryptische Bandname? Kranzelbinder grinst verschmitzt und fühlt sich wahrscheinlich wie ein gerissener Marketingtyp, der gerade einen neuen Markennamen aus dem Boden gestampft hat. Die Idee bestand einfach darin, zwei gut klingende Wörter zu finden und sie dann erst mit Inhalt zu füllen. "Das steht einmal so da und gibt der Band die Möglichkeit, den Begriff mit der Musik zu prägen. Irgendwann assoziierst du dann Shake Stew mit dieser Musik. Aber du kannst es auch so interpretieren: Ein Stew ist ein Eintopf, in den tausend verschiedene Sachen reinkommen - was ich durchaus auf meine Musik beziehen kann. Shake Stew ist ein Eintopf, der noch einmal von sieben Leuten kräftig durchgeschüttelt wird." Zuerst überlegte sich Kranzelbinder, wen er in seiner Band haben wollte, erst dann ging es ans Komponieren. "Ich hatte keine spezielle Besetzung vor Augen, sondern vielmehr die einzelnen Musikerpersönlichkeiten." So ergab es sich, dass Shake Stew je zwei Schlagzeuger - Herbert Pirker und Niki Dolp - und zwei Bassisten - Manu Mayr und Lukas Kranzelbinder - hat. Dazu der Bläsersatz: Trompeter Mario Rom und die beiden Saxofonisten Johannes Schleiermacher und Clemens Salesny. Ein Dreamteam, das nicht nur im Frühjahr auf Tournee in Österreich und Deutschland geht, sondern auch von Dezember 2016 bis Juni 2017 als Stage Band im Wiener Porgy & Bess (mit Mathias Koch statt Herbert Pirker) kräftige Akzente setzen will. Musik als Katharsis "Ich dachte mir: Wenn ich jemals eine große Band mache, dann ist das jetzt meine Chance. Ich schreibe Musik auch immer für spezielle Personen." Die Hauptinspiration in der Kompositionsphase war Thomas Pynchons Roman "Inherent Vice" bzw. dessen Verfilmung. Der Bassist liebt es, sich während des Schreibens in bestimmte Stimmungen zu bringen und diesen "Vibe" als Ausgangspunkt zu nützen. "Pynchons Buch ist ja eine Stoner-Geschichte. Das muss man natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern sehen, aber man kann sich auch davon anregen lassen. Diese zusätzliche Dimension zieht sich durch viele Stücke auf der Platte." Auffällig ist, dass fast alle Solos auf "The Golden Fang" dem jeweiligen Solisten die Rolle des Predigers zuteilen: Hier ist ein besonders begabter Mensch, der Emotionen und Botschaften in Töne übertragen kann und der, wie in der griechischen Tragödie, in den Zuhörern eine Katharsis bewirken kann, also eine seelische Reinigung durch Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen. Zurück zu den Facts: Lukas Kranzelbinder will mit Shake Stew das Konzept der Stage Band im Porgy & Bess neu definieren. Man bietet an insgesamt 6 Abenden jeweils ein eigenes Programm, zu dem auch Gäste eingeladen werden: "Zum ersten Mal gibt es einen kostenlosen Stage Band Pass. Damit ist jedes dritte Konzert gratis, das kann man also zweimal in Anspruch nehmen. Pro Abend bekommt man einen Download-Code, mit dem man zwei Tage später eine Live-Nummer hören kann. Das heißt, wenn du zu allen 6 Abenden kommst, hast du am Ende der Saison ein Live-Album. Es wird auch ein spezielles Bühnenbild und einen eigenen Drink an der Bar geben." Außerdem wird "The Golden Fang" nicht nur als CD, sondern auch als Doppelalbum auf goldenem Vinyl erscheinen. Na, wenn das nichts Besonderes ist... Als bisher jüngster Musiker in der Geschichte des renommierten Jazzfestivals Saalfelden erhielt Lukas Kranzelbinder den Auftrag, mit seiner Band Shake Stew das Eröffnungskonzert 2016 zu spielen. Publikum und Presse reagierten begeistert. Der Standard beschrieb den Auftritt des Septetts als eine „magische Eröffnungsstunde“, für den Kurier klingt Shake Stew „wie ein intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“. Die Süddeutsche Zeitung nennt den Bassisten und Komponisten Kranzelbinder einen Senkrechtstarter und attestiert ihm „ein intelligentes Vexierspiel mit der Tradition, gerahmt von zwei wunderbaren Alpen-Gospel-Stücken”. Die Oberösterreichischen Nachrichten schließlich konstatieren ein „zu Recht umjubeltes Konzert“ und fügen hinzu: „Der 28-jährige schreibt grandiose Stücke, die die spannende Instrumentierung mit drei Bläsern, zwei Bässen und Drummern bestens zur Geltung bringt. Großartig klingen die Saxophone von Clemens Salesny und Johannes Schleiermacher, und Mario Roms Trompete strahlt. Mit diesem Nachwuchs steht der österreichische Jazz auf gesunden Beinen.“ Shake Stew versammelt in seiner außergewöhnlichen Besetzung sieben unkonventionelle Musiker, allesamt wegweisende Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbin- der eint sie das Streben nach neuen Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten, für die der Bassist schon länger steht. Seine persönliche Verbindung aus Virtuosität, Un- terhaltung und kompromissloser Energie bis ans Limit zieht sich durch viele seiner Projekte und ist mittlerweile eine Art Spezialität des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs geworden. Kaum ein junger Künstler vermag es, das Publikum so gekonnt abzuholen und auf eine Reise mitzu- nehmen – egal wie groß die Bühne oder wie anspruchsvoll die Musik auch sein mag. Neben der Uraufführung seiner spanischen Jazz-Oper und der Organisation eines europaweiten Musikfestivals, der Konzeption von Konzertwanderungen auf über 2000 Meter und Konzertreisen von Japan bis Mexiko konnte er in letzter Zeit vor allem als Bandmitglied von Mario Rom‘s INTERZONE von sich hören lassen. Den Sound von Shake Stew beschreibt die Wiener Zeitung folgendermaßen: „Da we- hen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien - großes Klangkino!“ All diese Faktoren geben einem das Gefühl, dass hier etwas Großes entsteht. Werfen Sie einen Blick auf das Bandfoto und Sie werden dieses Gefühl spüren. Es kann nicht genau definiert werden, aber eines steht fest: Wenn SHAKE STEW einmal loslegt, dann sollte man lieber dabei sein!

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Manu Delago Thu 27.04.2017, 20:00
Gianluigi Trovesi & Gianni Coscia Fri 28.04.2017, 20:00

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