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SUMMARY:SOLO ACTS
DESCRIPTION:open music presents: \nAndreas Borregaard – accordion\, performer\nMichael Schwarzenbacher – accordion \nPROGRAMM\nAndreas Borregaard spielt\nJennifer Walshe SELF-CARE\, for accordion\, tape recorder and film (2017)\nSimon Steen-Andersen Asthma\, for accordion and video (2017) \nMichael Schwarzenbacher spielt\nVinko Globokar Dialog über Luft (1994) \nWie können Interpreten in einer Welt der hochwertigen digitalen Musikwiedergabe mit ihrem Publikum in Kontakt treten? Wozu brauchen wir überhaupt noch eine Aufführung\, wenn wir mit einem Mausklick perfekt klingende Aufnahmen aus aller Welt anhalten und starten\, anhören und wieder anhören können\, und zwar über Lautsprechersysteme\, die Instrumente in allen Einzelheiten wiedergeben? \nDie heutigen Musikaufnahmen bieten sicherlich viel mehr Raum für die Betrachtung und das Verständnis eines musikalischen Werks\, als es eine Live-Aufführung je könnte. Um die anhaltende Kraft der Live-Aufführung zu untersuchen und die physische Natur des Interpreten zu berücksichtigen\, habe ich Stücke bei Komponisten in Auftrag gegeben\, deren Werk sowohl das Musikalische als auch das Körperliche umfasst. Jennifer Walshe und Simon Steen-Andersen sind neben Niels Rønsholdt zwei der aufregendsten Komponisten\, die für Noten und Körper schreiben und den Begriff der Performance und Körperlichkeit wieder in den Rahmen des Live-Musikmachens bringen.  (A.B.) \nAndreas Borregaard studierte bei James Crabb an der Royal Danish Academy of Music in Copenhagen. Ab 2010 unterrichtete er selbst ebendort\, seit 2017 sodann an der Norwegian Academy of Music in Oslo. Er ist in in vielerlei Hinsicht diversen Projekten\, Formationen und Genres aktiv (Quintet MTQ\, Duo Inviolata\, Trio Gáman\, Stormglas)\, wobei die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und damit verbunden auch die Erweiterung der instrumentalen Möglichkeiten und des Repertoires für das Akkordeon eine zentrale Rolle spielen. \nDie Grazpremiere von Andreas Borregaard verknüpft „open music“ – dies auch im Sinne einer internationalen Vernetzung und Entdeckung nationaler „Rising Stars“ – mit einer Einladung an den jungen österreichischen Akkordeonisten Michael Schwarzenbacher (er studiert zur Zeit noch an der Kunstuniversität Graz\, gastierte aber schon als Wiener Sängerknabe international): Trotz vielseitiger Interessen legt er einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik und holt sich\, selbst bereits mehrfacher Preisträger in Jugendjahren\, auch bei Meisterkursen gerne entsprechende Anregungen. Mit Globokars bereits 1994\, im Kontext mit drei weiteren Solo-Dialogen über Feuer\, Wasser sowie Erde entstandenem „Dialog über Luft“ entfaltet sich (mit den Worten des Komponisten) ein „kleines Drama zwischen zwei sich ergänzenden Aktionen“: \nZIEHEN/DRÜCKEN\noder\nEINATMEN/AUSATMEN\noder sogar\nGEBEN/NEHMEN\nKleines Drama zwischen zwei sich ergänzenden Aktionen.\nBewusst oder unbewusst verschlingt man täglich\nInformationen auf allen Gebieten\,\ndann spuckt man diese Mischungen\, wenn nötig transformiert\, wieder aus. \nTickets\n€ 16 | € 11* | € 6**\n* SchülerInnen\, StudentInnen\, Präsenz-/Zivildiener und Arbeitslose mit gültigem Ausweis\n** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre\n*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn \nAbendkassa\nDie Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn \nReservierungen\nE-Mail
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