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SUMMARY:soft shelled - Julian Siffert\, Seth Weiner & Sadie Siegel
DESCRIPTION:open music presents \nIm Rahmen der Subreihe „hybrid music“\nJulian Siffert – spatial installation\, whistling\, bells\, harmonicas\, electronics\nSeth Weiner & Sadie Siegel – multichannel electronics \nPROGRAMM\nMit Julian Siffert und Seth Weiner & Sadie Siegel präsentiert „open music“ in seiner Subreihe „hybrid music“ zwei Künstler°innen\, deren Praktiken nahtslos zwischen Konzert- und Ausstellungskontexten changieren. In ihrer ersten Zusammenarbeit „soft shelled“ setzen sie sich aus unterschiedlichen klanglichen Perspektiven mit Momenten des Privaten\, des Sich-Entziehens und des Sich-Verschließens auseinander. \nJulian Siffert entwickelt mit „call“ seit vergangenem Jahr eine Konzertinstallation ausgehend von seinem Interesse an Pfeiftönen in deren doppelter Bedeutung als Teil einer nach Innen gerichteten Klangpraxis\, bei der man primär für sich selbst performt\, sowie als Kommunikationsmittel etwa bei Pfeifsignalen oder Pfeifsprachen. Zwischen diesen beiden Polen beschäftigt er sich mit Fragen von Intimität\, Fragilität und Einsamkeit. Durch melodische Fragmente sowie installative und skulpturale Setzungen knüpft er mit „call“ an Bilder von Hirten\, Geistern oder Cowboys an. In ähnlicher Weise zeichnet die B-Seite von Sadie Siegels Album „One Flushed Cheek“ sowohl die Innen- als auch die Außenseite einer Oberfläche oder Hülle nach und entzieht sich dem Wunsch nach Kommunikation\, während sie der rezeptiven Logik von Pop folgt. Diese B-Seite oder die Leftover-Tracks scheinen weniger Songs mit klaren\, kommunikativen Konturen sein zu wollen\, als vielmehr eine bestimmte Art\, Popmusik zu hören\, zu reflektieren. Summende Stimmen singen an den Rändern von Sprache\, pulsieren über Drones und eröffnen musikalische Räume\, in denen sich Innen und Außen überlagern. Als Teil einer quadrophonischen Hörsession wird diese B-Seite genutzt\, um den Konzertort in eine Art physisch erfahrbaren Kopfhörer\, in dem das Hören selbst hörbar wird\, zu verwandeln. \nObwohl ästhetisch konträr\, präsentiert „soft shelled“ zwei Projekte\, die Klang als skulpturales und raumdefinierendes Mittel an der Grenze zwischen Musik und bildender Kunst verstehen. Beide Künstler°innen stellen offene Fragen abgestimmt auf offene Formen des Sehens\, Hörens und der Ablenkung. „soft shelled“ versteht sich in diesem Sinne als Hülle\, die Schutz bietet und zum Zuhören einlädt. Schließlich geht die Veranstaltung der Frage nach\, wie und wann sich Klang in Körper einschreibt\, diese transzendiert und schließlich zu einem architektonischen Element im Raum selbst wird. \nDie Akademie Graz lädt als Kooperationspartner im Anschluss zu einem kleinen Empfang. \nJulian Siffert (AT)\nJulian Siffert lebt in Wien und arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Skulptur\, Installation und Musik. Er ist auf der Suche nach Momenten\, die wie Kippfiguren ein instabiles Zusammenkommen von verschiedenen Zeiten\, Körpern und Orten in sich tragen. Siffert studierte Komposition und bildende Kunst in Wien\, Lyon und Stuttgart. Ausstellungen und Performances u.a. im Neuen Kunstverein Wien\, bei Sharp Projects Kopenhagen\, im Kunstraum Super/Wien\, Forum Stadtpark Graz\, Parallel Vienna\, Staatsoper Stuttgart\, ORF Radiokulturhaus\, Unerhörte Musik Berlin\, The Dessous\, TONSPUR_festival Wien\, Sonic Territories und Heizhaus Nürnberg. \nSeth Weiner & Sadie Siegel (USA/AT)\nSeth Weiner erforscht in verschiedensten Medien die Lücken zwischen architektonischer Fiktion und sozialer Konvention\, um sowohl tatsächliche als auch imaginäre räumliche Umgebungen zu schaffen. Im Jahr 2008 begann Weiner das Musikprojekt Sadie Siegel\, bei dem er den Namen seiner Urgroßmutter verwendet\, um mit sich selbst zusammenzuarbeiten und um Klang als Erweiterung von Berührung\, als Ausdruck des Raumes sowie als Möglichkeit\, unmögliche Orte zu schaffen\, zu erkunden. Weiner & Siegel arbeiten zwischen Ausstellungskontexten\, Skulpturen und dem Format von Pop-Alben und schöpfen dabei aus der Geschichte der ortsspezifischen Kunst\, um affektspezifische Situationen zu schaffen. \n„One Flushed Cheek“ (B Side) ist eine Koproduktion mit dem kunstverein-Kollektiv zur Produktion\, Förderung und Vermittlung queerer und (post)migrantischer Kunst & Kultur. Von Rafal Morusiewicz kuratiert\, erscheint das Album anlässlich von „soft shelled“. \nLINKS\nJulian Siffert \nSeth Weiner & Sadie Siegel \nTICKETS\n€ 18 | € 12* | € 7** \n* SchülerInnen\, StudentInnen\, Präsenz-/ZivildienerInnen und Arbeitslose mit gültigem Ausweis\n** MusikstudentInnen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre\n*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn \nAbendkassa\nDie Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn \nReservierungen\nE-Mail
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LOCATION:Akademie Graz\, Neutorgasse 42\, Graz\, 8010
CATEGORIES:open music
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SUMMARY:zwischen licht und klang – das flüstern der formen
DESCRIPTION:Im Rahmen der „open music“ Subreihe „hybrid music“ \nSamstag\, 04.10.2025\, 18.00 Eröffnung der Installation im Rahmen der Langen Nacht der Museen\nSonntag\, 05.10.2025\, 17.00 Live-Performance in der Installation im Rahmen des musikprotokoll 2025\nMontag\, 06. – 12.10.2025\, 10.00-17.00 Installation \nDaniel Lercher – composition\, soundsculptures\, electronics\,\nSabine Maier – installation\, image\, visual staging \nPROGRAMM\nAuf Einladung von „open music“ entwickeln Daniel Lercher und Sabine Maier ein neues Projekt\, „zwischen licht und klang – das flüstern der formen“. „open music“ setzt damit seine während der Corona-Pandemie initiierte Projektreihe „hybrid music“ fort\, die neue Kompositionen und Performances per se als Hybridformate anregt. Die dabei entstehenden neuen Arbeiten werden somit nicht nur in Blickrichtung auf ein Live-Konzert entwickelt\, sondern entstehen als grundsätzlich interdisziplinär gedachte\, sich intermedial entwickelnde und sich unterschiedlicher Umsetzungsformen und Materialitäten bedienender Projekte (so beispielsweise bislang als auch interaktive Website\, Radiokunst\, geolocated Audiospots\, Klanginstallation u.a.m).\nIn einer reduzierten Welt aus Schwarz und Weiß verweben sich mit „zwischen licht und klang – das flüstern der formen“ Klang und Licht zu einer zarten\, stillen Erfahrung. Die Arbeiten von Lercher (Klang) und Maier (Bild\, Projektion) berühren sich dort\, wo Kunst nicht mehr erklärt\, sondern empfunden wird. Zwischen raumgreifender Installation und Live-Performance entsteht eine Umgebung\, die nicht fordert\, sondern aufnimmt. Eine Einladung zum Verschwinden – in ein Feld von Schwingung\, Schatten und Stille. Eine Kulisse ohne Lärm\, ohne Richtung. Eine Performance ohne Rahmen\, ein Geschehen ohne Mitte. \nDaniel Lercher hat bereits in der Vergangenheit mit der Foto- & Medienkünstlerin Sabine Maier zusammengearbeitet und ist auch selbst nicht nur als Komponist\, Musiker und Klangkünstler\, sondern auch visuell gestaltender Künstler tätig. Seine Werke sind bis in klangliche Extrembereiche hinein von subtiler Musikalität getragen. Er wurde 1983 in Judenburg geboren\, absolvierte zwischen 2004-2007 den Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien am Institut für Komposition und Elektroakustik und ist seither u.a. in den Bereichen elektroakustische Komposition/Improvisation\, Live-Elektronik\, Phonographie\, multimediale Installationen\, Radiokunst\, Musik für Tanz und Film tätig. Die Liste seiner Aktivitäten umfasst zahlreiche Konzerte (u.a. bei Festivals wie dem ORF-Musikprotokoll\, Wien Modern\, BCSC (AUS)\, Signal&Noise (CAN)\, Insomnia (NOR)\, ICAS (DE)\, La Petit Mort (CZ)\, u.v.m.) und Veröffentlichungen auch als Solokünstler\, sowie Installationen und Residencies auf vier Kontinenten. Dabei kollaboriert er immer wieder mit in- und ausländischen Künstler°innen verschiedener Kunstsparten. Daniel Lercher erhielt Kompositionsaufträge\, 2009 auch das Startstipendium des BKA\, und war 2014/15 Teil des Programmes NASOM des BmeiA/MICA.\nNach ihrem Abschluss der Meisterklasse Fotografie 1999 war Sabine Maier Mitbegründerin des Kunstlabels Machfeld. Seit 2012 ist Vorstandsmitglied und Kuratorin bei Foto Fluss im Schloss Wolkersdorf. 2023 Entwickelte sie zusammen mit Prof. Dietmar Wiegand (TU Wien) das Nutzungskonzept für das Reallabor Fassfabrik ein 1500 m² grosse Areal in Wien 23 bzk. Für das sich auch die Künstlerische Leitung über hat. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt\, darunter der Anerkennungspreis für Grenzüberschreitende Kunst des Landes NÖ\, das Staatsstipendium für Medienkunst und der Outstanding Artist Preis des BMKÖS. Als Gastdozentin unterrichtete sie an renommierten Institutionen wie der KUG Graz\, der University of the Witwatersrand in Johannesburg und der Webster University in Wien. Ihre Werke wurden international präsentiert\, unter anderem im Leopold Museum\, dem Rupertinum\, der Cape Town Biennale (ZA)\, dem Hammer Museum (L.A.)\, dem UCCA in Peking sowie bei den Austria Cultural Foren in New York\, London und Kairo. Sie wird vertreten von der Galerie Jünger in Wien und Fahy Gallery San Francisco. \nEine Produktion von „open music“ in Kooperation mit Akademie Graz und musikprotokoll 2025. Nach der Live-Präsentation am 5.10. lädt die Akademie Graz als Kooperationspartner noch zu einem kleinen Empfang. \nLINKS\nSabine Maier\nDaniel Lercher \nTICKETS\n04.10.: Eintritt mit Ticket für Lange Nacht der Museen: € 19.- | € 16.- (ermäßigt)\n05.10.: € 18 | € 12* | € 7**\n* Schüler°innen\, Student°innen\, Präsenz-/Zivildiener°innen und Arbeitslose mit gültigem Ausweis\n** Musikstudent°innen mit gültigem Ausweis an der Abendkassa sowie Kinder bis 10 Jahre\n*** Eintritt frei für Hunger auf Kunst & Kultur an der Abendkassa ab 15 Minuten vor Konzertbeginn sowie mit musikprotokoll-Tages- oder Festival-Ticket\n06.10. – 12.10.: freier Eintritt \nAbendkassa\nDie Abendkassa öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn \nReservierungen für 5.10.\nE-Mail
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