WOLFGANG MUTHSPIEL CHAMBER TRIO
Mai 29 @ 19:30

Wolfgang Muthspiel – guitar,
Mario Rom – trumpet,
Colin Vallon – piano
Atlas – CD Präsentation
Tickets: https://www.greith-haus.at/programm/
Was weiland seine Ursprünge am weltlichen Hof hatte, kann doch im Jazz, der weltlichsten aller musikalischen Genres ein nicht weniger dichtes Netzwerk auf den Plan rufen. Zumal der die Kammermusik so bestimmende Fokus auf die kommunikative Interaktion zwischen wenigen Musikern in der Jazz-Improvisation ja geradezu ein aufgelegter Elfmeter ist.
Auch Wolfgang Muthspiel, der ohnehin nie der große Krachmacher oder die Rampensau im Jazz war, stellt in seinem Chamber Trio die eigene Virtuosität zugunsten von intimer Klangkultur und lebhafter Textur zurück.
Wenn man nun weiß, dass neben Muthspiel, der ja schon mit seinen prominent besetzten US-Trios der lyrischeren Note nicht zwingend abgeneigt ist, auch der Schweizer Pianist Collin Vallon (beides ECM-Musiker) und der famose österreichische Trompeter Mario Rom (Interzone) ausgesprochene Trio-Spezialisten sind, die allesamt feinfühlige Vertraulichkeit ins Logbuch geschrieben haben, sind hier beste Voraussetzungen erfüllt, ein vibrierendes, dichtes musikalisches Netzwerk ganz nah am Publikum aufzuziehen. Ein Netzwerk, das mit individuellen Knüpfpunkten für Drehs und Spannung sorgt und im Verein ein breites Spektrum an Klangfarben evoziert. Und dabei unversehens jene rhythmische Kraft entwickelt, deren Sog man sich nicht entziehen kann.
Auch Wolfgang Muthspiel, der ohnehin nie der große Krachmacher oder die Rampensau im Jazz war, stellt in seinem Chamber Trio die eigene Virtuosität zugunsten von intimer Klangkultur und lebhafter Textur zurück.
Wenn man nun weiß, dass neben Muthspiel, der ja schon mit seinen prominent besetzten US-Trios der lyrischeren Note nicht zwingend abgeneigt ist, auch der Schweizer Pianist Collin Vallon (beides ECM-Musiker) und der famose österreichische Trompeter Mario Rom (Interzone) ausgesprochene Trio-Spezialisten sind, die allesamt feinfühlige Vertraulichkeit ins Logbuch geschrieben haben, sind hier beste Voraussetzungen erfüllt, ein vibrierendes, dichtes musikalisches Netzwerk ganz nah am Publikum aufzuziehen. Ein Netzwerk, das mit individuellen Knüpfpunkten für Drehs und Spannung sorgt und im Verein ein breites Spektrum an Klangfarben evoziert. Und dabei unversehens jene rhythmische Kraft entwickelt, deren Sog man sich nicht entziehen kann.